Armenienprojekt am KFG im Jahr 2009 / 2010
Unser Partner
Unsere Projekte
1. Förderung von Dorfschulen
2. Unterstützung notleidender Familien
3. Sprachförderung für Jugendliche
Unser Partner
Unser zuverlässiger Partner ist die Caritas Armeniens und sie betreut “German Friendship“, wie unser Projekt dort heißt: Anahit Gevorgyan in Gyumri. Schulen beantragten bei Anahit im April 2009 Förderung für ihre Bauvorhaben. Mai 2009 prüften Ingenieure die Projekte und Anahit leitete dann die Anträge mit Kostenangaben im Juni 09 an uns weiter. Bei der Auswahl im Oktober 09 beriet sie uns, weil wir wie die Caritas eher diejenigen fördern wollen, die Eigeninitiative entwickeln und bereit sind, Verantwortung für die Kinder zu tragen. Ingenieure betreuen die Bauphase der Projekte und Anahit schickt uns 2010 die Abschlussberichte zu.
Unsere Projekte
1. Förderung von Dorfschulen
Die Dorfschule in Pokrashen hat eine Heizung, aber Fenster und Dach haben unter den harten Wintern und dem Sturm stark gelitten und sind sanierungsbedürftig: 6.000,- €
Die Landwirtschaftsschule in Akhurian hat so viele Probleme, dass wir erst einmal mit den maroden Toiletten und den Fußböden beginnen wollen: 6.000,- €.
In Getk hat die Caritas 2005 einen Elternrat eingerichtet, der viel für die Schule getan hat. Für 2.000 € soll nun die Bibliothek eingerichtet werden, die dann auch für kulturelle und politische Veranstaltungen genutzt werden soll: 2.000,- €
2. Unterstützung notleidender Familien
Zweimal haben wir Familien mit Kindern besucht, die seit dem Erd-beben 1988 im Containerviertel in großer Not wohnen. Damals haben wir spontan beschlossen, diesen Familien zu helfen. Liana besucht nun für uns diese Viertel und ermittelt die Situation der Familien: Kinderzahl, Verwandte, die auch dort wohnen, Behinderungen, Arbeitslosigkeit usw. ….
Mit 2.000 € können wir jedes Jahr 20 Familien helfen. Liana sorgt dafür, dass genau Buch geführt wird und dass es gerecht zugeht. Bisher haben wir rund 70 Familien mit Kindern helfen können.
Hier sind Fotos aus dem Containerviertel:
3. Sprachförderung für Jugendliche
Mit Frau Susanne Bandau vom Goethe-Institut in Tiflis haben wir eine Fachkraft für unser drittes Standbein gewinnen können. Sie hilft uns dabei, armenische Jugendliche zu finden, die schon gut Deutsch sprechen, sich einen Aufenthalt in Bonn oder Deutschland niemals selber leisten könnten.
Unsere Einladung an armenische Jugendliche hat sie ins Armenische übersetzen lassen und dann an armenischen Schulen verteilt (Links,s.u.). Bis September hatten sich bei ihr 26 Schüler gemeldet, die sich mit einem kleinen Aufsatz auf einen Platz am KFG in Bonn bewerben.
Um sicher zu sein, dass die Schüler wirklich selber Deutsch sprechen, hat Frau Bandau alle 13 von uns ausgewählten Bewerber besucht und hat mit ihnen gesprochen.
Von den 13 werden wir 5 oder 6 nach Bonn einladen, die dann in Familien unserer Schule wohnen werden und bei uns zur Schule gehen .
Wir versprechen uns von diesem Weg intensive Kontakte zwischen armenischen und deutschen Jugendlichen und einen kulturellen Gewinn auf beiden Seiten. Mitte April 2010 werden wir die armenischen Gäste am KFG begrüßen können. Für die Reisekosten der armenischen Gruppe haben wir 3.000 EUR eingeplant.
Unser Ziel
Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit unserer Hilfe war und ist unser Ziel. Das Engagement von Schülerinnen und Schülern bei unserem Minimarathon hat es dem KFG ermöglicht, seit 2002 armenische Kinder und Jugendliche zu fördern mit jetzt insgesamt 146.327,79 EUR !
Der Überblick über das Armenienprojekt ist auch als pdf verfügbar.


















