Ein Tag bei Bayer MaterialScience
Nach der Anreise unserer beiden Chemiegrundkurse der Jahrgangsstufe 11 von Bonn nach Leverkusen und einigen wachmachenden Lachern so früh am Morgen (In Köln-Deutz mussten wir umsteigen, was auch alle schafften. Zumindest alle Schüler. Herr Heselhaus hatte das nicht so ganz mitbekommen und war im Zug sitzen geblieben.) kamen wir im Schülerlabor von Bayer Material Science an.
Dort wurden wir nett begrüßt, und uns wurde als erstes erklärt, dass Bayer Material Science Kunststoff herstellt und wofür dieser Kunststoff verwendbar ist (z.B. zur Herstellung von CDs, Fußbällen etc.).
Danach ging es an unser Projekt für diesen Tag: die Herstellung von Eierbechern. Um dies verwirklichen zu können, teilten wir uns, wie vorgegeben, in verschiedene Teams auf: Das Forschungs-Team, welches im Labor verschiedene Materialien auf Lebensmittelechtheit und Ähnliches überprüfte, das Technik-Team, welches sich mit den Maschinen vertraut machte und sie bediente, das Design-Team, welches Umfragen durchführte, um herauszufinden, wie der Eierbecher aussehen sollte, ein Financial-Team, welches einen Finanzplan für Produktion und Vertrieb aufstellte, und schließlich ein Kommunikations-Team, welches für die Organisation, das Einhalten des Zeitrahmens, sowie für die Dokumentation zuständig war.
Danach ging es in die erste Arbeitsphase. Bis zum Mittagessen mussten das Design feststehen, alle Materialien überprüft und das Granulat für die Produktion in der Trocknungsmaschine sein. Und tatsächlich waren wir pünktlich zum Mittagessen fertig. Dorthin fuhren wir mit einem Bus und, nachdem alle satt waren, bekamen wir eine Führung durch das BayCom, einer Art Museum von und über die Firma Bayer.
Zurück im Schülerlabor, das übrigens „BayLab“ genannt wird, begannen wir mit der Produktion unserer Eierbecher. Zuvor wurde allerdings der Prototyp im Labor noch einmal überprüft. Die Eierbecher wurden sehr schön… Zumindest, wenn einem Orange mit Glitzer gefällt.
Nach der Produktion werteten wir die Ergebnisse der einzelnen Gruppen aus und sahen uns einen Zusammenschnitt aller am Tag entstandenen Fotos an. Auf dem Rückweg schafften es tatsächliche alle (auch Herr Heselhaus), den richtigen Zug zu nehmen, und wir kamen nach diesem gelungenen, spannenden und lehrreichen Tag wieder wohlbehalten in Bonn an.
Viktoria Blumenthal












