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Erneuter Erfolg bei "Chemie entdecken"

Auch im Schuljahr 2008/2009 haben sich mehrere Schülerinnen und Schüler des KFG am Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“ erfolgreich beteiligt. Johanna Roth (7d), Martin Dziuba (8b), Alexandra Pley (9d), Jan Niklas Hansen (10b) und Philipp Throll (10c) erhielten eine Urkunde für ihre besonderen Leistungen. Johanna Roth (7d) hatte in beiden Wettbewerbsrunden besonders gute Lösungen eingereicht, so dass sie zu den insgesamt 62 Doppelpreisträgern gehört, die zu einer Feierstunde am 10.Juni 2009 an der Universität Köln mit Experimentalvortrag eingeladen ist. Dort wird sie für ihre besonders guten Leistungen mit einer Urkunde und einem Geschenk ausgezeichnet werden. Die Feier findet in Gegenwart des Staatssekretärs Günter Winands des Ministeriums für Schule und Weiterbildung statt. Allen Teilnehmern einen herzlichen Glückwunsch für ihr großes Engagement!

In diesem Schuljahr nahmen rund 9000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 10 in NRW an den beiden Wettbewerbsrunden „Chemie entdecken“ teil.

Hinter dem Titel „Mono-Poly?!“ des ersten Wettbewerbs im August 2008 verbargen sich Experimente zu Kunststoffen. So mussten aus den Monomeren Zitronensäure und Glycerin große Moleküle, Polymere, hergestellt werden oder aus Zitronensäure, Backpulver und Zucker eine Schaumstoffmasse erzeugt werden, die das Prinzip der Schaumstoffherstellung verdeutlichte. Auch das Thema Recycling durfte nicht fehlen. Joghurtbecher wurden im Backofen geschrumpft, verschiedene Kunststoffarten mit Hilfe von Wasser oder Kochsalzlösung getrennt und Getränkeflaschen aus PET zu Fäden verarbeitet. Außerdem mussten die Schüler recherchieren, wie z.B. die Massenprodukte aus Kunststoffen industriell gefertigt werden oder wie das Kunststoff-Recycling in der Praxis funktioniert.

„Cent unter Strom“ war das Thema des Frühjahrswettbewerbs 2009. Die Teilnehmer stellten aus 5-Cent-Münzen kupferhaltige Lösungen her, mit denen sie Zink oder Eisen mit einem Kupferüberzug versahen. Sie setzten Batterien zum Verzinken und Verkupfern verschiedener Gegenstände ein und bauten sich selbst Batterien aus 5-Cent-Stücken und verzinkten Unterlegscheiben. Bei geschicktem Vorgehen ließen sich mit den so gebastelten Batterien Glückwunschkarten zum Abspielen oder Leuchtdioden zum Leuchten bringen.

Informationen zu den nächsten Runden werden unter www.chemie-entdecken.schule.de veröffentlicht.