Die Römer hautnah: Lernen im Römisch-Germanischen Museum in Köln
16. April 2010 - Wie fühlt sich eine römische Toga an, wenn man sie am eigenen Körper trägt? Wie wurden römische Damen angekleidet? Wie wurden im römischen Reich die handelsüblichen Öllämpchen hergestellt? Was bedeutet die alte Abkürzung CCAA? Warum wurde das Museum genau an dieser Stelle erbaut? Die Klassen 6b und 6c gingen vor den Osterferien diesen und vielen anderen Fragen bei ihren Museumsbesuchen in der ehemaligen Colonia Claudia Ara Agrippinensium mit Neugier und Entdeckerfreude nach.
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Die Klasse 6c im Römisch-Germanischen Museum in Köln
Wir, die Klasse 6c, sind am 19. März mit Frau Schweigert und Herrn Breil ins Römisch-Germanische Museum in Köln gefahren. Um 8:35Uhr trafen wir uns am Beueler Bahnhof. Von dort sind wir zum Hauptbahnhof in Köln gefahren. Dort angekommen, bestaunten wir zunächst das neue Fenster im Kölner Dom. Danach spazierten wir ins Museum, wo wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Die eine Gruppe hatte das Thema römische Kleidung, die andere töpferte Öllampen.
Ich, Christopher, gehörte zu der Gruppe der Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c, die Öllampen modellieren durften. Aber bevor es mit der künstlerischen Arbeit los ging, führte uns die Leiterin unserer Gruppe durch Ausstellungsbereiche des Museums und erzählte Spannendes und Interessantes von den Römern. Auch zeigte sie uns z.B. ein Tongefäß, das die armen Leute als Essgeschirr verwendeten. Jedoch aßen die reichen Römer aus Silberschüsseln. Dazu erhielten wir die Information, dass in Rom oft mit den Fingern gegessen wurde. Aber man benutzte auch schon den Löffel im antiken Rom.
Die Gruppenleiterin teilte uns mit, dass Sie selbst bereits an Ausgrabungen teilgenommen habe. Dann zeigte Sie uns ausgegrabene Schichten mit "antikem Müll". Daraus können Archäologen wichtige Dinge entnehmen, wie z.B., ob am Ort der Ausgrabungsstätte Menschen gelebt haben oder, ob sie Nutztiere hatten.
Während unseres Museumsbesuchs bestaunten wir ein ca. 70 qm großes Bodenmosaik, das eines der größten der Welt ist. Am Ende der Führung erstellte jeder unserer Gruppe im gemeinsamen Workshop eine Öllampe. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht. Diese Öllampe wird sicherlich für jeden von uns eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Tag im Römisch-Germanischen Museum Köln sein.
Ich, Vincent, hatte die Gruppe „Römische Kleidung“gewählt. Wir wurden von Frau Schweigert begleitet. Als erstes betrachteten wir das große Dionysos-Mosaik, welches der Grund war, weshalb das Museum überhaupt gebaut wurde. Es besteht aus ca. 1,5 Millionen Steinen. In der Mitte sieht man den Gott Dionysos,der sich gerade auf seinen Begleiter stützt, da er wohl etwas zu viel Wein getrunken hat. Dieses Mosaik schmückte einmal den Boden eines Speisezimmers.
Aber nun weiter: Nachdem wir das Mosaik eingehend bewundert hatten, sahen wir uns einen Torbogen an, auf dem stand: CCAA (COLONIA CLAUDIA ARA AGRIPPINENSIUM). Dies ist der Name des antiken Köln, gegründet vom Kaiser Claudius und seiner Frau Agrippina.
Danach sahen wir uns einen gewaltigen Grabstein an, der an der Straße von Bonn nach Köln stand. Von dort aus gingen wir zu zwei Statuen, wo wir Christoph aus unserer Klasse als reichen römischen Bürger einkleideten. Als nächstes wurde Lea, unsere Klassenkameradin, in eine römische Frau verwandelt. Als Vorlage diente die Abbildung einer römischen Frau auf einem Grabstein. Nun gingen wir zurück zu dem großen Grabstein, um zu sehen, wie damals die Mädchen und jungen Frauen gekleidet waren. Wir sahen dies später an Anja, die als junge Frau eingekleidet wurde.
Felix sah man allerdings, nach dem Umkleiden, nicht als Römer durch die Gegend rennen, sondern als Germanen. Zu guter Letzt gab es noch ein Gruppenfoto von uns allen.
Das war der Ausflug der Klasse 6c ins Museum. Alle hatten viel Spaß und nahmen schöne Erinnerungen mit nach Hause. Wir fuhren mit dem Zug zurück nach Bonn. Von dort fuhr jeder nach Hause und begrüßte froh das Wochenende.













