Das Anne-Frank-Haus in Amsterdam
(Ein Besuch der Klassen 10c und 10d bei ihrer Klassenfahrt)
Am 12. Juni 1929 wurde in Frankfurt am Main ein jüdisches Mädchen geboren, welches den Namen Annelies Marie Frank trug. Ein Mädchen, das durch sein Tagebuch berühmt wurde.
Anne Frank wuchs in Frankfurt auf und zog 1933, als Hitler an die Macht kam, zu ihrer Großmutter nach Aachen. Als Annes Vater, Otto Frank, in Amsterdam Arbeit fand, zog die Familie nach Amsterdam, wo sie zurückgezogen lebten, bis Annes sechzehnjährige Schwester Margot in ein Arbeitslager kommen sollte.
Daraufhin zog sich die ganze Familie in ein Versteck im Hinterhaus, das wir, die Klassen 10c und 10d, bei unserer Klassenfahrt nach Holland besuchen durften. Dieses Hinterhaus war sehr klein; - wir konnten uns kaum vorstellen, dort über längere Zeit, ohne an die frische Luft zu kommen, zu leben.
Hier hatte Anne genug Zeit, ausführlich ein Tagebuch zu schreiben und ihre Angst in Worte zu fassen. Ihrem Tagebuch konnte sie alles anvertrauen; es wurde zu ihrer besten „Freundin“ in dieser schweren Zeit. Ihre Gedanken beeindrucken noch heute Jugendliche aus aller Welt.
Am 4. August 1944 geschah das, wovor sich die Familie Frank so fürchtete: Sie wurden, nachdem man sie verraten hatte, fest-genommen.
Am 3. September 1944 fuhren sie mit einem Zug nach Auschwitz und darauf ins KZ Bergen-Belsen, in welchem sich im März 1945 eine Typhus-Epidemie ausbreitete, so dass Anne und Margot starben. Edith Frank, die Mutter, starb noch davor am 6. Januar.
Nur der Vater überlebte und veröffentlichte Annes Tagebuch. Es gehört heute zu den meist gelesenen Büchern der Welt.
Julia Adams/ Klasse 10d











