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Biologie am KFG - Wir haben etwas zu bieten!

Fachräume und mediale Ausstattung

Video-Stereolupe und -Mikroskop
  • Moderne Multimedia-Computer
  • Sehr umfangreiches Experimentiermaterial
  • Stereolupen
  • Videomikroskopie
  • Videoflexkameras
  • Messwerterfassungssysteme
  • Große Auswahl an Overhead-Folien
  • Vielfältige Struktur- und Funktionsmodelle
  • Aktuelle Software, DVDs sowie andere Medien
  • Fernseh-Monitore in den naturwissenschaftlichen Fachräumen

 

 

Biologie am KFG


In unseren modernen Fachräumen machen wir erfolgreichen Unterricht

Der Beitrag des Faches Biologie zur Welterschließung liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Die lebendige Natur bildet sich in verschiedenen Systemen ab, z. B. der Zelle, dem Organismus, dem Ökosystem und der Biosphäre sowie in deren Wechselwirkungen und in der Evolutionsgeschichte. Das Verständnis biologischer Systeme erfordert, zwischen den verschiedenen Systemen gedanklich zu wechseln und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Damit gelingt es im Biologieunterricht in besonderem Maße, multiperspektivisches und systemisches Denken gleichermaßen zu entwickeln. In diesem Systemgefüge ist der Mensch Teil und Gegenüber der Natur. Dadurch, dass der Mensch selbst Gegenstand des Biologieunterrichtes ist, trägt der Unterricht zur Entwicklung individuellen Selbstverständnisses und emanzipatorischen Handelns bei. Die Individualität des Lebendigen unterscheidet die Biologie von grundlegenden Inhalten der Physik und Chemie. 

Die Biowissenschaften sind heute für die gesellschaftliche Entwicklung weltweit von grundlegender Bedeutung. Ihre Erkenntnisse führen zu Perspektiven und Anwendungen, die uns Menschen als Teil und als Gestalter der Natur betreffen. Biologische Erkenntnisse beeinflussen zunehmend auch politische Entscheidungen. Sie berühren die Fundamente des Wertesystems der Gesellschaft. Es ist ein wesentliches Ziel des Biologieunterrichts am KFG, den Schülerinnen und Schülern wichtige Erkenntnisse und Entwicklungen in den Biowissenschaften durchschaubar und verständlich zu machen. Außerdem sollen sie befähigt werden, selbstständig aktuelle Forschungsergebnisse zu bewerten. In allen drei Naturwissenschaften bietet das KFG regelmäßig Leistungskurse an.

Der Biologieunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die unmittelbare Begegnung mit Lebewesen und der Natur. Exkursionen und Freilandarbeit bereichern und ergänzen den Biologieunterricht durch den Praxisbezug. Unsere Schülerinnen und Schüler werden so auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert. Derartige Naturerfahrungen können einen wesentlichen Beitrag zur Wertschätzung und Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten und die Bewertungskompetenz für ökologische, ökonomische und sozial tragfähige Entscheidungen anbahnen und ästhetisches Empfinden wecken. Der Biologieunterricht eröffnet den Schülerinnen und Schülern faszinierende Einblicke in Bau und Funktion des eigenen Körpers und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung.

Dies ist die Grundlage für ein gesundheitsbewusstes und umweltverträgliches Handeln sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Verantwortung. Für ein aktives Teilhaben fördert der Biologieunterricht die Kompetenzen Kommunizieren und Bewerten.

Durch systematisches und reflektiertes Experimentieren, Auswerten und Bewerten mit Hilfe unserer gehobenen Ausstattung und nicht zuletzt durch das Präsentieren und Kommunizieren der Ergebnisse entwickeln Schülerinnen und Schüler prozessbezogene Kompetenzen. Sie beziehen sich auf grundlegende Elemente der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung, also auf experimentelles und theoretisches Arbeiten, auf die Kommunikation ihrer Vorstellungen, Überlegungen und Ergebnisse, auf die Nutzung von Konzepten und Verfahren und auf die Bewertung naturwissenschaftlicher Aussagen in fachlichen und gesellschaftlichen Kontexten. Dabei helfen auch die Kontakte des Fachbereichs zu außerschulischen (Forschungs-)Einrichtungen, vor allem im Bereich der Genetik und Neurobiologie (hier v.a. die Hirnforschung).

In diesen Zusammenhängen spielt die Nutzung neuer Medien (Computer, Messwerterfassungssysteme etc.) eine wichtige Rolle. Sie werden bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten und der Darstellung und der Simulation fachlicher Sachverhalte ebenso eingesetzt wie bei der Suche nach Informationen, der Präsentation und der Kommunikation von Überlegungen und Ergebnissen.

 

(Markus Möhring, StD i.K., Oberstufenkoordinator und Stellv.Schulleiter)