Literatur
10 Jahre KFT am KFG - zur Feier unseres Patroziniums: Freitag, 04.06.2010
Bilder der Aufführung
Das KFT des KFG auf der Didacta 2010 in Köln
SCHULE MACHT THEATER - THEATER MACHT SCHULE:
DAS KFT DES KFG AUF DER DIDACTA 2010 IN KÖLN
Aufgeregt waren alle 47 kleinen und großen Darsteller, die Andreas Amberg auf Einladung des Erzbistums zum Kirchenstand auf der Bildungsmesse DIDACTA mitgenommen hatte. Im Jubiläumsjahr des Kardinal-Frings-Theaters - 10 Jahre KFT am KFG 2000 - 2010 - freute sich der Literaturkurs besonders, zu dieser außergewöhnlichen "Schulveranstaltung" eingeladen worden zu sein. Prälat Gerd Bachner, Peter Alois Bardenheuer, stellvertretender Leiter der HA Schule/Hochschule, Schulleiter Dr. Hillen, Schulseelsorger Andreas Haermeyer und viele andere Messegäste waren begeistert vom Auftritt der beiden Theatergruppen (6a und lit 12) auf dem Stand.
"Theater macht Schule - Schule macht Theater: aus dem kulturellen Leben des Kardinal-Frings-Gymnasiums". Unter diesem Motto traten die Unter- und Oberstufenschüler auf, denn Andreas Amberg ist es wichtig, Theater insgesamt im Schulprofil verankert zu sehen, nicht nur im "obligatorischen" Kurs der Oberstufe.
"Theaterspiel setzt neue, unbekannte Energien frei, die Schüler anders wahrnehmen lassen", so Theaterleiter Amberg in seiner Einleitung am Messestand, bevor der aktuelle Literaturkurs einen Auszug aus seinem neuen Stück präsentierte, der "Hochzeit" nach Bertolt Brecht, das ja zum Patrozinium 2010 im Rahmen des KFT-Jubiläums Premiere feiern wird. Barfuß, in schwarzer Kleidung und mit antikisiert weißen Masken vermittelte das Ensemble eine skurille Tischgesellschaft, deren Geheimnis erst am 4. Juni gelüftet wird. Anschließend präsentierte die 6a, die Klasse des Spielleiters, drei "Suppenkaspar"-Fassungen auf Lateinisch, Englisch und Deutsch(-Rap), die witzig-böse den Hochmut des Essgestörten enlarvten. Besonders der "deutsche" Kaspar (Felix Becker) spielte seine ganz Bandbreite vom aggressiven Stampfen bis zum dahinsiechenden Röcheln aus.
Beide Beiträge verstehen sich auch als engagierte "Sprechstücke" in einer von Sprachverfall und extremer Medialisierung bedrohten Umwelt.
(Text: Amberg)
Kardinal-Frings-Theater 2008/09 KFT
Bilder des KFT in den Kammerspielen
Premiere „Der eingebildete | abhängige Kranke“, von bzw. nach Molière am 26.03.2009
Am 26.03.2009 feierte das KFT-Ensemble 2008/09 unter Leitung des Regisseurs Andreas Amberg mit seiner Doppelinszenierung „Der eingebildete | abhängige Kranke“, von bzw. nach Molière, Uraufführung. Die Aula war restlos ausverkauft.
Verstörender Beginn bereits vor dem eigentlichen Vorstellungsbeginn: Die Gäste werden von Türstehern mit Mundschutz sowie einer Pharmareferentin begrüßt, die die „Patienten“ in Privat- und Kassenpatienten teilt, um sie dann ins Wartezimmer zu lassen. Amüsierte sich das Publikum im ersten Teil noch über die schrägen Charaktere und ihre Macken, stand nach der Pause die sterile Atmosphäre der Fitnessgesellschaft, in der der mehr und mehr „Abhängige“ gefangen ist, im Vordergrund.
Besonders mitreißend für das Publikum: Der Kontrast zwischen klassischer und aktualisierter Fassung, sowie der ständige, stakkato-artige Wechsel. Kaum hatten die letzten Mittelstufenschüler bei den Fitness-Übungen von Dr. S. zu Ende geklatscht, ging es schon, im wahrsten Sinne des Wortes, auf ein Herzschlagfinale zu.
So hat diese Uraufführung eines mitreißenden Kardinal-Frings-Theaters, unter Leitung des Regisseurs Andreas Amberg und der Regieassistentin Julia Schömann, gezeigt, was ein Schülertheater, von Schülern nicht nur für Schüler, im besten Sinne bedeuten kann.
Lesen Sie dazu auch den Artikel im General-Anzeiger vom 28.03.2009: [pdf]
Premierenbilder

























































