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Presse-Archiv: Armenienprojekt am KFG


Beinarbeit zugunsten armenischer Schulen - Beim Minimarathonlauf des Kardinal-Frings-Gymnasiums gingen mehr als 1000 Teilnehmer an den Start


Beuel-Limperich. (per) "War ganz schön anstrengend, aber für die gute Sache habe ich das gern gemacht", kommentiert - noch ganz aus der Puste - der zehnjährige Nils Harrenberger seine erste Runde. Er macht eine Pause, trinkt etwas und bereitet sich auf seinen zweiten Lauf vor.

Der Fünftklässler des Kardinal-Frings-Gymnasiums (KFG) ist einer von mehr als 1 000 Teilnehmern des achten KFG-Minimarathonlaufs, zu dem das Gymnasium für Samstag eingeladen hatte. Punkt 9 Uhr gab Schulleiter Bernhard Hillen den Startschuss für die Zeitläufer, die Minimarathonis starteten nicht ganz eine Stunde später.

Hillen hatte das sportliche Großereignis auf dem Sportgelände seiner Schule an der Rudolf-Hahn-Straße unter das Motto "Gemeinsam laufend helfen" gestellt. "Den erlösten Betrag, den wir aus den großzügigen Spenden unserer Sponsoren erzielen, werden wir auf direktem Weg unseren Schulprojekten in Armenien zukommen lassen", sagte der Schulleiter.

Der Minimarathon sei Ausdruck des religiösen und sozialen Profils der Schule, erklärte Hillen, "und für dieses Profil steht insbesondere unser Armenien-Hilfsprojekt, dem wir zwischen 2002 und 2008 bereits mehr als 126 000 Euro zuwenden konnten".

Der Zeitlauf erstreckte sich über eine Distanz von vier Kilometern entlang des Rheinufers in Beuel-Süd. Sieger und schnellster Schüler wurde Abiturient Robert Ossendorf. Als schnellste Schülerin gewann Louisa Guse, Jahrgangsstufe acht, den Zeitlauf.

An dem Minimarathonlauf über eine Strecke von 3,8 Kilometern vom Sportgelände bis zur Südbrücke und zurück beteiligten sich nach Angaben von Gabriele Kessel, Pressebeauftragte der Schule, Schüler, Eltern und Lehrer. "Das Engagement der Unterstufler ist ganz ausgezeichnet", sagte Gabriele Kessel. "Unsere Oberstufenschüler beteiligen sich ebenfalls sehr rege, sie nehmen aber auch Aufgaben wie Einweisung, Streckensicherung, Kontrolle und Einschreibung wahr."

Mit rund 15 000 Euro Erlös rechnet Sport- und Biologielehrer Markus Isajiw. "Mit Hilfe der armenischen Caritas können wir das Geld auf direktem Weg unseren Schulprojekten zuwenden", sagte Isajiw weiter.

"Wir unterstützen nicht nur zahlreiche Dorfschulen, sondern auch Landwirtschaftsschulen, Waisenheime, Notunterkünfte und in Not geratene Familien." Auch wolle das KFG fünf armenische Schüler mit guten Deutschkenntnissen zu einem dreiwöchigen Sprachaufenthalt nach Bonn einladen, um unter anderem in der Schule am Unterricht teilzunehmen.

Als Rahmenprogramm des Minimarathons 2009 bot das KFG in seiner Turnhalle "Spiel und Spaß für Geschwisterkinder" mit Sportlehrer Stefan Schieb. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der schuleigenen Band "Lemon Dust".

Artikel vom 28.09.2009 im General-Anzeiger Bonn: [General-Anzeiger online]

Text von René Péruche, Foto: Max Malsch

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