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Studium und Beruf

Kontakt: Achim Weiffen

Berufspraktikum 2010 - ein Erfahrungsbericht

Ich habe mein Berufspraktikum im Januar 2010  in der Abteilung der Neurochirurgie der Asklepiosklink Sankt Augustin gemacht und dort viele spannende Erfahrungen gesammelt.

Mein Tag begann morgens um kurz vor 9 Uhr mit der Visite bei den Patienten, anschließend ging es entweder in den OP, wo es immer sehr spannend wahr, oder es gab Sprechstunden mit bekannten und neuen Patienten.

Bei den Sprechstunden brauchen die Ärzte häufig sehr viel Geduld, um die meist sehr jungen Patienten untersuchen zu können und die nervösen Eltern zu beruhigen und über die Krankheitsbilder und die fortlaufende Behandlung aufzuklären. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die verschiedenen Eltern und Kinder mit den Krankheiten umgehen.

Mindestens genauso interessant waren meine Besuche in den verschiedenen Operationssälen, von Chirurgie über Orthopädie, Neurochirurgie und Herzchirurgie konnte ich einigen Operationsteams einen Blick über die Schulter werfen.

Hauptsächlich war ich allerdings bei den Operationen der Neurochirurgen dabei, die alle sehr beeindruckend waren. Besonders interessant und beeindruckend fand ich die Kraniotomie, welches eine Operation ist, bei der Schädelnähte, die sich zu früh verschlossen haben, wieder geöffnet werden, so dass der Schädel wieder eine normale Form annehmen kann.

Die gesamte Arbeit der Neurochirurgen ist sehr interessant, hat aber auch sehr viel mit Büroarbeit zutun ( bis zu 50%).

Mir haben besonders die Sprechstunden mit dem Patientenkontakt und die Operationen gefallen, und ich kann die Praktikumsstelle für alle die an Medizin interessiert sind und auch einmal mit in den OP reinschauen wollen, nur weiter empfehlen.

written by Dominique Ohlmann, Stufe 11

 

 

 

Ein Berufspraktikum im Presseamt der Stadt Bonn

Ein Praktikum machen: das kann manchmal Kopieren gehen und Kaffee kochen bedeuten. In meinem Fall war es allerdings ein gutes Praktikum, eigentlich noch viel mehr als das. Es war eine wahre Berufserfahrung, bei der offene, immer ansprechbare und freundliche Arbeitskollegen den Arbeitstag begleiteten. Es gab Einblicke in eine interessante, immer aktuell bleibende und anspruchsvolle Arbeitswelt, von der eine ganze Stadt profitiert. Das Presseamt der Stadt Bonn ist Ansprechpartner der Medien. Es verfügt über ein Fotoarchiv, ein Medienarchiv und verantwortet einen Teil des Internet-Auftritts der Stadt.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und des Stadtmarketings hat das Presseamt die Aufgabe, die Standortvorteile und Perspektiven für eine veränderte und verbesserte Position der Stadt als Lebens- und Wirtschaftsraum und die Verwaltung als bürgerorientierten kommunalen Dienstleister herauszustellen. Am persönlichen Arbeitsplatz mit Computer, Internet und Telefon kamen dann auch immer wieder Aufgaben auf mich zu, die genau mit diesen Aufgabenfeldern zu tun   hatten. Pressemeldungen und vor allem auch Pressetermine und Pressekonferenzen, also auch Einsätze, die außerhalb des Hauses stattfinden, konnten jeden Tag Teil der Tagesplanung sein. Hier begleitete man dann Mitarbeiter der Pressestelle und konnte so einen Blick hinter die Kulissen werfen, die die Basis für Nachrichten und Veröffentlichungen sein können und aus denen auch die eine oder andere Konsequenz für die Stadt hervorgehen kann. Zurück zu den Pressemeldungen. Sie sind einer der Hauptbestandteile der Arbeit im Presseamt. Sie speisen Zeitungen, Radio und Fernsehen. Es sind Informationen und Nachrichten für die Bürger von ihrer Stadt. Das können dann Hinweise, Warnungen, Ankündigungen und Nachrichten aller Art sein. Insgesamt war das Praktikum eine vollkommen gelungene Gelegenheit einmal einen Blick in die Berufswelt zu werfen. Durch sinnvolle Aufgabenstellungen durch die betreuenden  Kolleginnen und Kollegen und interessante Informationen wurde es nie langweilig. So verflog die Zeit auch eigentlich viel zu schnell. Hervorheben muss man vor allem aber auch noch einmal die wirklich netten Mitarbeiter. Sie haben sich, soweit das bei der ganzen Arbeit möglich war, immer bemüht mir noch etwas mit auf den Weg zu geben. Erläuterungen zum Arbeitsablauf, das System, mit dem die Kollegen arbeiten – all dies wurde einem ausführlich und gut erklärt. Journalistische Fähigkeiten stehen natürlich im Vordergrund, aber auch Organisationskompetenz ist gefragt. Denn die Pressestelle ist keine Zeitung, sondern sie bringt auch Newsletter heraus, arbeitet an der Internetseite der Stadt mit und entwirft in der Grafikabteilung Poster und Mottos für die Stadt. Eine Richtung, in die es nach der Schule gehen könnte, ist damit auf jeden Fall gefunden, denn die Vielfalt und Aktualität der Nachrichten und der damit verbundenen Arbeit - das gibt es nicht überall.

Tim Vollmer, Stufe 11

Nächster Fachhochschultag am KFG im Oktober 2010!